Das Land, namentlich das Altenburger, braucht leistungsfähige und –willige junge Menschen und dies nicht nur angesichts aktueller demografischer Hiobsbotschaften .
Über diese Erkenntnis sind sich die an der Ausbildung und Erziehung der jungen Generation Beteiligten schnell einig:
Gesprochen und gestritten wird in der Mehrheit der Diskussionen jedoch weniger über die koordinierende Gemeinsamkeit in der Verantwortung als vielmehr über die vermeintlichen Versäumnisse und Defizite auf der Seite des jeweils Anderen in Bezug auf die Ausbildung und Erziehung der jungen Generation einschließlich deren unzureichenden Einstellungen, Voraussetzungen und Verhaltensweisen.
Aber: Jugend ist bekanntlich ein ganzheitlicher Entwicklungsprozess, den jede Generation und jeder Einzelne auf eine spezifische Weise durchläuft.
Und: Jugend ist eine sozial mobile Gruppe einer jeden Gesellschaft, welche die gesellschaftliche Wirklichkeit seismographisch in ihrer Gänze widerspiegelt.
Wer unter diesen Aspekten Verantwortung und Ernsthaftigkeit im Leistungswillen und der Leistungsbereitschaft junger Leute einfordert, muss nicht über sie, vielmehr mit Ihnen reden.
Oder: Wer für sich als Teil der Gesellschaft selbst Perspektive will, muss sie Jugendlichen transparent machen und ihnen die Chance geben, diese mit zu gestalten.
Und er sollte jungen Leuten insbesondere frühzeitig die Gelegenheit verschaffen, über sich, über die Sinnhaftigkeit sowie Zweckmäßigkeit beruflicher Anstrengung und Erfüllung nachzudenken, sich zu erproben und ihnen im Sinne einer individuell auszuprägenden Leistungsbereitschaft Bewährungssituationen schaffen.